Dienstag, 24. März 2009

8. AG Treffen - Thema: Prototypvorstellung

Das 8. AG Treffen fand am Mittwoch, den 25.März bei ORACLE statt.
Beginn 17:00h - Ende 18:45h
Wegen neuer Teilnehmer machten wir ein kurzes Recap der vergangenen Treffen, stellten den Prototyp kurz vor und diskutierten danach rege über das "neue" Thema: Modularisierung.

Dabei wird es auch in den nächsten Treffen darum gehen herauszuarbeiten, welche "Service-Module" wir in der Logistik identifizieren können.
Herr Prof. Blecker begündete den Ansatz damit, dass in der Industrie (Stahl, Fertigung) diese Modularisierung schon recht üblich ist - jedoch in der Logistik noch nicht Einzug gehalten hat.
Eine "Industriealisierung der Dienstleistungen" sollte in derLogistik doch auch möglich sein !

Dazu brauchen wir aber wieder vermehrt "Praktiker" aus Logistik, Hafen und Schifffahrt. Wer noch ein paar Kontakte dahin hat, möge diese doch gerne einladen/mitbringen/reaktivieren zu unserem

nächsten Treffen am Montag 20.4. - 17h-19h bei der
Firma Fiege-Megacenter
Amandus-Stubbe-Str.10 (dies ist die korrekte Adresse!! - versprochen!)
Hamburg Billbrook

Anfahrt hier:





Wir sehen uns !!

Praxisbeispiel: SOA bei der Meyer Werft, Papenburg
gefunden von Herrn Klöpper (Fiege) - Danke dafür !

Mittwoch, 25. Februar 2009

7. AG Treffen - bei Fiege, Billbrook - Thema: Prototyperstellung

Die 7. AG fand Mittwoch, 25.2.09 um 17h bei FIEGE, Billbrook statt - leider war die Einladungsmail seitens der Logistik Initiative mit falscher Adresse versandt worden, sodass einige am Rungedamm herumirrten... und wir nur zu fünft waren - schon an dieser Stelle: das 8. Treffen findet bei Oracle, Kühnehöfe 5 (Ecke Kohlentwiete [NAVI!] ) in Hamburg-Altona statt.

Wir wollten anfangen, diesen Prozess exemplarisch umsetzen:


Der Übersichtlichkeit halber habe ich das "Foto" nochmal grafisch etwas aufbereitet.

Basierend auf dem Oracle BPM Studio erhielten wir von Herrn Fischer-Wasels einen Einblick bei der exemplarischen Umsetzung. Folgende Steps wurden illustriert:

Modellierung des Prozesses aus "Business Analyst" Sicht - vereinfacht -


Eine Simulation ist möglich, um zu analysieren, ob genügend Resourcen bereitstehen würden oder geschätzte Zeiten eingehalten werden oder wie "teuer" jeder Arbeitsschritt bzw. der Prozess wird (Sicht und Funktionalität des "Business Architekten"):



Nach der Definiton der Attribute für die "Ladungsdaten" durch den "Business Developer" kann bereits eine "Web"-Eingabeform generiert werden:



Eine fertige Business Prozess Anwendung sieht dann in etwa so aus:



wobei noch keine Einbindung des Berechnungs-Algorithmus erfolgte - dies aber im nächsten Schritt erfolgen kann.

Es wurde rege über Machbarkeiten von BPM Projekten diskutiert und man war sich einig, solche Projekte stets mit Unterstützung von Experten zu starten.

Um 19:30h wurde das Treffen beendet.

Das nächste Treffen findet am Mittwoch, 25. März 2009 um 17:00h bei Oracle, Kühnehöfe 5, 22761 Hamburg-Altona statt.
Info: der 9.3. fällt wegen einiger Absagen (H.Klöpper, H.Tissot - beide im Urlaub - und H.Prof.Blecker - andere AG) aus.
Thema: Vorstellung des Prototyps und Abschluss des Themas: SOA Service und Prozesse.
In den verbleibendnen Treffen (20.4., 4.5.) soll über "SOA Modularisierung" diskutiert werden.

Montag, 9. Februar 2009

6. AG Treffen - Thema: Prozessmodellierung

Vermutlich wegen fehlender E-Mail Einladung folgten nur 5 Personen der Einladung zu unserem 6. AG Treffen - aber es war "mehr Klasse als Masse !"
Es kamen: Herr Klöpper (Fiege), Herr Sven Tissot (PDV-TAS), Herr Kuhnwald (Unilog), Herr Horst Fritsche (IC Consult) und Herr Prof. Dr. Winfrid Krieger (Dekan des Fachbereichs Wirtschaft, Logistik & Supply Chain Management, der FH Flensburg) und Herr B.Fischer-Wasels (Moderator, Oracle).

So waren wir sehr produktiv und eine rege, lockere und angenehme Diskussion führte uns zum Ergebnis dieser Prozesssmodellierung:



Erläuterung:
Es sollte ein Service "Stauempfehlung" eingebunden in den notwendigen Geschäftsprozess modelliert werden.
1. Schritt: der Anfragende loggt sich ein (wenn neu, beantragt er einen Account).
2. Schritt: die Ladungsdaten für Stauung in einem Behälter (Container) werden erfasst.
der Service: "Stauliste" berechnet die optimale Stauung mit Stauempfehlung.
3. Schritt: die Stauempfehlung liegt vor und wird im
4. Schritt: aufbereitet bzw. formatiert (z.B. PDF, HTML, XML, CSV) und im
5. Schritt: abgerechnet; hier wird auf den Service "Abrechnung" zugegriffen und kann im
6. Schritt: ausgegeben werden.

Analog des SOA Ansatzes können wir ganz klar erkennen, dass die Services
A) Account und
B) Abrechnung
als wiederverwendbare Services identifiziert wurden.

Diese können jederzeit durch andere Services mit gleicher Funktionalität ausgewechselt werden; ferner können die Services oder Prozess-Schritte später noch relativ einfach und schnell erweitert werden, wenn neue Anforderungen gestellt werden.
Auch dies folgt dem SOA Ansatz, möglichst agil und flexibel und kostengünstig reagieren zu könnne, wenn geänderte Geschäftsbedingungen oder neue Anforderungen von neuen Kunden sich ergeben.

Herr Tissot bot an, den Prozess auf unserem nächsten AG Treffen "Live" mittels eines Prozessmodellierungstools abzubilden.
Wir könnten ihm dann bei der spannenden Umsetzung "über die Schulter" (bzw. auf die Beamer-Leinwand) schauen.
Dieser Vorschlag wurde übereinstimmend begrüßt und wir freuen uns auf den

nächsten Termin am ASCHERMITTWOCH (!!) 25.2. - 17:00h bei FIEGE in HH-Allermöhe/Billbrook:

FIEGE Deutschland Stiftung & Co. KG
Zw.NL Hamburg-Allermöhe
Amandus-Stubbe-Str. 10,
21035 Hamburg
Tel. 040 73430-111
Anfahrt bzw. Google Maps Karte.

Wir haben nochmals bei der Logistik-Initiative und Herrn Prof. Blecker initiert, dass zu den nächsten Terminen wieder per E-Mail eingeladen wird.
Ansonsten ist auf dieser Seite immer der aktuelle Stand zu finden!

Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen in Billbrook!
Bis dann !
Bernhard Fischer-Wasels

Freitag, 16. Januar 2009

5. AG Treffen - Thema XML, Prototyp

zum 5. Treffen kamen leider nur 6 Personen (waren die anderen Weihnachts- oder wettergeschädigt?) zur PDV-TAS. Herr Sven Tissot brachte uns XML etwas näher. Die "Extensible Markup Language" wird ja im SOA Kontext zum Austausch von Daten eingesetzt.
Auch demonstrierte Herr Tissot anhand eines kleinen Prototypen, wie es mittels XML möglich ist von diversen Anwendungen, Technologien bzw. Computern auf diese im XML Format gespeicherten Daten zuzugreifen.

Einen breiten Platz nahm danach die Diskussion ein über die Hersausforderung, den Mittelstand an SOA heranzuführen. Ein Haupt-Hindernis erschien den Diskutierenden immer noch die mangelnde Kommunikation zwischen Fachabteilung und IT.
All zu oft, wird das Thema SOA oder "Erneuerung" als IT Thema angesehen.
SOA ist ein Management-Thema und dient als Diskussions-ausgangspunkt, Prozesse zu optimieren, flexibler und dabei kostengünstiger agieren zu können mit einer erneuerten Architektur, wiederkehrende Services zu identifizieren, um sie nicht doppelt abzubilden (in mehreren IT Anwendungen), Standards vermehrt einzusetzen, zu dokumentieren wie die Prozesse ablaufen und Verabredungen zu treffen und festzulegen, wie gearbeitet werden soll, welche Standards im jeweiliegen Betrieb zum Einsatz kommen, usw.
Schlicht: Das Zusammenspiel von IT und Fachabteilungen zu optimieren unterstützt vom Management.
Ferner sind erfahrungsgemäß die IT-Budgets weit unter 1-2,5% vom Umsatz (wie empfohlen). Dies ist umso erstaunlicher, als kaum ein Prozess heutzutage ohne IT stattfindet.

Ein weiteres Thema war "Modularisierung".

Unsere AG hat ja eigentlich den Titel: "SOA und Modularisierung in IT und Logistik".

Wir werden ab Februar/März den Diskusionsschwerpunkt auf "Modularisierung" legen.

Am nächsten Termin (bei PDV-TAS, Dorotheenstr.60) wollen wir den Prozess ausdefinieren, der benötigt wird, um eine Stauempfehlung SOA konform umzusetzen.

Das Meeeting endet um 19:00h.

Es wurden die nächsten Termine festgesetzt mit: 9.2., 25.2., 23.3.

Dienstag, 9. Dezember 2008

4. AG Treffen - Thema: Beschreibung eines Services

16 Teilnehmer kamen zum 4. AG Treffen; wir erarbeiteten die Beschreibung des ausgewählten Services "ContainerPackOptimierung".
Die Idee ist, für das LCL- oder Sammel-Containerpacken einen SOA Dienst zur Verfügung zustellen, an den z.B. der Importeur eine Packliste geben kann (manuelle Eingabe oder Packliste hochladen). Der Service wird dann eine Stau-Empfehlung als Ergebnis zurücksenden. Der Stau-Empfehlung wird ein Algorithmus zugrundeliegen, der noch gesucht wird. Herr Klöpper (Fiege) wird da Kontakte zu einem "Lieferanten" aufnehmen.

Für die Bechreibung des Services nochmal zum Recap:
Ein Service soll wie folgt beschaffen sein:
- wiederverwendbar
- standardisierbar
- beschreibbar (granular - nicht zu komplex)
- Eingabe-/Ausgabe-Parameter müssen existieren; ein Format muß definiert sein
- zustandslos (der verwendete Algorithmus bleibt unverändert; Daten ändern sich)

Hier das Fotoprotokoll:

Zunächst die "Eingabeparameter":

Dann die "Ausgabeparameter":



und die "Orchestrierung" der Services:




Zur Umsetzung und Implementierung wurde gefragt, wer das übernehmen könnte. Denn das Ziel soll ja sein, am Ende der AG Treffen (April/Mai 2009) möglichst einen funktionsfähigen Service präsentieren/anbieten zu können.
Herr Tissot von der Firma PDV-TAS würde die Rechner/Infrastruktur bereitstellen. Herr Fischer-Wasels (Oracle) wird sich für die Lizenzen einer SOA Software verwenden und ist auch noch mit einer Resource/Arbeitskraft im Gespräch, was die Umsetzung betrifft.
Herr Tissot bot an, zum nächsten Treffen ein XML Dokument mitzubringen.
Denn XML wird als Format-Standard in einer SOA genutzt, um Daten austauschen zu können.

Das nächste Treffen findet statt am 12.1.2009 bei:
PDV Technische Automation + Systeme GmbH,
Dorotheenstraße 64, 22301 Hamburg
Wegbeschreibung abrufen

Ende der Sitzung 18:55h

Dienstag, 11. November 2008

3. AG SOA-Logistik Treffen - Kurzprotokoll

Anzahl Teilnehmer: 18
Beginn: 17:05h - Ende: 19:30h
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Es wurde engagiert über "Services" (interne und externe) diskutiert und herausgearbeitet, dass ein Service wie folgt beschaffen sein soll:
- wiederverwendbar
- standardisierbar
- beschreibbar (granular - nicht zu komplex)
- Eingabe-/Ausgabe-Parameter müssen existieren; ein Format muß definiert sein
- zustandslos (der verwendete Algorithmus bleibt unverändert; Daten ändern sich)

Ein Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sollte separat erfolgen.
Es sind solche Services "Kandidaten", als SOA Service umgesetzt zu werden, die sehr aufwendig anzupassen bzw. zu ändern sind oder die noch ohne IT-Unterstützung laufen.
Auch müssen Services mit den existierenden (Alt-) Systemen integrierbar sein.
Auch wird es in einer Service Orientierten Architektur eine Mischung aus manuellen Services (Human Interaction) und automatisierten Services geben.

Es wurde berichtet, dass häufig Services in der Praxis nur 6 Monate Bestand haben und dann schon wieder Änderungen mit hohem Aufwand erforderlich sind. Dies sollte idealerweise mit einer flexiblen, anpassbaren Architektur optimiert werden (Kostenreduzierung).

Ein weiterer Service "Container Packen" (mit optimierter Stauung/Stauanweisung) wurde identifiziert.

Zur Veranschaulichung "malte" Herr Will eine (SOA) Services Architektur auf bezüglich des Zusammenspiels von Services, dem Service Anbieter (Provider) und einer "Service Registry" (eine Art "Gelbe-Seiten") in der Services gesucht werden können;

jeder Service ist dort beschrieben (Ein-/Ausgabeparameter, Format, Algorithmus, Kosten, url-Adresse).

Die (Web-)Services müssen aber nicht öffentlich erreichbar sein über das Web/Internet, sondern können auch im "privaten" Netzwerk/Intranet auf einem Server liegen und sind über eine url-Adresse erreichbar.





Nächste Termine:
Mo. 8.12. 17:00h bei Oracle, Kühnehöfe 5 (Navi: Kohlentwiete), Hamburg-Altona/Bahrenfeld (ehemaliges Essig Kühne Gelände)
Parken: Tiefgarage - Einfahrt Kohlentwiete --> Fahrstuhl ins EG --> Raum Elbe/Alster
Anfahrt über Stresemannstraße --> Kohlentwiete --> 60 m rechts in Tiefgarage zum Parken
Mo. 12.1.2009 - Ort wird noch bekannt gegeben - Sponsor/Angebote erwünscht !

Montag, 27. Oktober 2008

SOA Vortrag bei der EDNA Initiative 22.10.08 in Oldenburg

Mein Vortrag bei der Energieversorger Initiative EDNA in den Räumlichkeiten der EWE, Oldenburg mit dem Thema "SOA, Modularisierung in IT und Logistik" (mit ein paar Energieversorger-Beispielen) stieß auf großes Interesse, was ich aus diversen Nachfragen entnehmen kann.

SOA - Das Modell und die Modularisierung der Prozesse:


Oracle sieht bei dem SOA Ansatz im Wesentlichen 4 Stadien auf dem Weg zu einer "Service-orientierten Architektur" hin zu mehr Flexibilität und Agilität, in denen sich die Betriebe heutzutage befinden:
1. Stadium: Modernisierung (es werden noch OS/390, AS400 oder Cobol Anwendungen eingesetzt)
2. Stadium: Harmonisierung (es existieren Anwendungen pro Geschäftsbereich, die kaum miteinander vernetzt sind und wo die Verbindung sehr teuer und aufwenig ist).
3. Stadium: Flexibilisierung (Stichworte: Standardisierung + Flexibilität nötig, Reduzierung der IT Pflegekosten)
4. Stadium: Industrie-Referenzmodelle (Stichworte: schnelle Umsetzung, Verknüpfung)

Speziell zum 4. Stadium bekam ich Nachfragen.
Hier bietet Oracle sogen. "Industrie-Referenzmodelle" unter der Überschrift: "AIA - Application Integration Architecture" an.

Für Utilities/Energieversorger gibt es als Teil der Oracle eBusiness Suite spezielle Lösungen, die u.a. Grid- und Smart Metering u.v.a.m. unterstützen.

Die Baltimore Gas and Electric Company hat hier mit Oracle zusammen einen Piloten zum Thema AMI (Automated Metering Infrastructure) aufgesetzt.
Auch die Skagerak Energi optimiert ihre Prozesse unterstützt von der Oracle SOA und die dänische DSB Group - hat einen "eigenen" ESB (Enterprise Service Bus) basierend auf Oracle Technologie entwickelt.
Wie die Architektur dazu aussieht, siehe bitte in meinem Vortrag.

Ferner mag für "Energieversorger" noch von Interesse sein, dass Oracle im April 2007 die Firma "Loadstar" gekauft hat und damit über eine "State-of-the-Art" Business Application Plattform für die Utilities verfügt.

Die Lösung umfasst folgende auf "Loadstar" basierenden Module:
- meter data management,
- load profiling,
- pricing,
- marketing,
- sales,
- customer care,
- billing,
- analytics and management of the networks,
- work force,
- assets, and
- business to business transactions.